Die Schönheit des Abschaltens.

Immer weniger Menschen können abschalten. Dabei ist es doch ganz einfach: Austaste drücken, Stecker raus oder das Gerät morgens gar nicht erst einschalten. Schließlich geht es hier keineswegs um komplizierte esoterische Entspannungsübungen, sondern vielmehr um ein ganz natürliches Bedürfnis: den Verzicht auf elektronische Medien. Und das Besten, wenn wir einfach mal nichts tun, sind wir am nachhaltigsten – wir konsumieren Nichts, wir verbrauchen Nichts, wir fordern Nichts. Und genießen einfach mal nur die Schönheit des Abschaltens.

Einen »NoScreenDay« mach man natürlich nicht ein Leben lang, sondern nur einen Tag. Pro Woche, pro Monat – ganz egal, Hauptsache, mal ausschalten! Für ein flimmerfreies Zusammensein mit Freunden, ohne Glotze, ohne Spielkonsole, ohne Handy-Dauergebimmel im Dummbatz-Sparabo. Damit aus einer Idee auch eine Bewegung zum Mitmachen wird, kreierte die »the balcony foundation« den NoScreenDay. Und inszenierte ihn dort, wo man die meisten Mediengeplagten erreicht: natürlich im Internet.

Einfach mal abschalten.
Die eigens eingerichtete Seite www.NoScreenDay.de macht sich für den kritischen Blick auf den Monitor stark und kommt dabei schnörkellos zur Sache: Der Link soll an Freunde verschickt werden. Das Ziel ist klar: Wenn auch nur zwei Freunde gleichzeitig »NoScreenDay« machen, wird daraus schon ein gesellschaftliches Vergnügen. Und wenn alle mitmachen, ein großer Feiertag für Kreativität und schöne Momente.

NoScreenDay.de

»tb« team balcony:
Tobias Haueiß
Markus Schüßler