Unser Ziel: gute Orte.

Es gibt gleich vier Orte, wo Du »the balcony« erleben kannst. Unser »Workspace« bei der Kommunikationsagentur »MEHR« in Düsseldorf, das »the balcony building« mit digitalen Plattformen für Menschen, denen ihre nachhaltige Überzeugung wichtig ist.

Jeder Balkon ist ein Klimabotschafter und eine Plattform für nachhaltigen Lifestyle. Hier wächst grüne Überzeugung im urbanen Grau.

Seit Frühjahr 2024 gibt es unser »habitat«, das denkmalgeschützte Labor für Energieerzeugung, Effizienz und grüne Überzeugung. Und natürlich die Balkone der Freunde der Foundation.

: workspace

Der »workspace« von »the balcony®« ist bei der Kommunikationsagentur »MEHR« im Düsseldorfer »Zukunftsviertel« Unterbilk zuhause. Beim Gebäudebestand dieses innerstädtischen Viertels gibt es in Bezug auf die Anpassung an den Klimawandel und die Nutzung erneuerbarer Energien viel zu tun, um Zukunftsfähigkeit zu erreichen. Und genau das sind auch die Themen bei unseren Gesprächen und Seminaren im »Workspace« von »the balcony®«. Die Agentur »MEHR« unterstützt uns mit viel Know how, denn ihr wichtigstes Arbeitsfeld, sind Kommunikationsprojekte in den Bereichen nachhaltiges Bauen, Wohnen und Leben.

Ein guter Ort also dafür, sich gemeinsam auch mit dem Thema Energieerzeugung, Energieeffizienz und „nachhaltige Städte“ auseinanderzusetzen – kluge Pläne zu schmieden und umzusetzen. Unser Standort unseres »workspace« ist somit auch ein Standpunkt, denn wir sind sicher, es wird besonders für die Herausforderung des nachhaltigen baulichen Wandels im Urbanen keine einfachen Lösungen geben.

: habitat

Draußen leben und arbeiten ist Teil unseres modernen Lebensstils und ökologischen Bewusstseins geworden. Gerne erweitern wir unseren Lebensraum mit einem steigenden Verlangen nach grünen Oasen im urbanen Umfeld – für unser Wohlergehen und für mehr Umwelt- und Klimaschutz. An solchen Orten genießen wir auch gerne mit viel Freude und Freunden die Früchte, die wir beim »Gardening« wachsen sehen und ernten.

Der beste Ort für ein solches »habitat« ist »Haus Gummersbach«, heute ein Garten- und Baudenkmal, das der Architekt Wolfgang Döring (1934-2020) 1967 erbaut hat. Ein großes Glück war es, dass der renommierte deutsche Architekt und Wegbereiter des modularen, seriellen Bauens, die liebevolle Sanierung des Gebäudes im Jahr 2019 begleiten konnte. Heute gilt das Bauobjekt als bedeutendes Zeugnis moderner Baukunst. Wir haben uns als »the balcony foundation« nun die Aufgabe gestellt, dieses besondere Werk der Moderne mit größter Sorgfalt energetisch zu transformieren. Und so diesen Ort als Standort der »Foundation«, visavis der Landeshauptstadt Düsseldorf, nachhaltig weiterzuentwickeln.

»the habitat« ist unser Labor für die energetische Sanierung im denkmalgeschütztem Baubestand. Und natürlich auch eine grüne Herausforderung bei der Gartengestaltung und Pflege. Hier werden wir ohne grünen Daumen, aber mit jeder Menge ausbaufähigem Halbwissen, eine kleine Ernte erzielen und die Biodiversität mit einer wilden Wiese für Bienen und Insekten fördern. Und wir werden versuchen bei einem gepflegten Wintergrillen im Freisitz aus Beton nie kalte Füße zu bekommen. Mit mehr Grün im urbanen Lebensraum tun wir etwas für unsere Lebensqualität und unsere ganz persönliche Klimaverantwortung.

Erinnerungen an Wolfgang Döring (1934–2020) von Christoph Ingenhoven, ingenhoven Associates GmbH, Düsseldorf

»Wir haben ein ganz besonders Habitat für »the balcony® foundation« gefunden.«

Carmen Porschen von der »balcony-redaktion« im Gespräch mit Markus Schüßler.

Energieeffizientes Wohnen ist gerade im Bestand ein wichtiges Thema. Denn hier gibt es viel zu tun. Die »the balcony® foundation« stellt sich dem Abenteuer Energiefreiheit und Klimaneutralität und sucht ein passendes Objekt dafür. Als Referenz für die Wärmewende, die Energiewende, die Agrarwende und die Mobilitätswende. Und das alles in einem Habitat.

the balcony: Mit dem Projekt »tb | habitat« möchtest du zeigen, wie nachhaltiges Wohnen geht. Was hast du hier genau vor?

Markus Schüßler: In der Landeshauptstadt Düsseldorf suchen wir einen neuen Standort. Ein Zuhause in dem wir eine Referenz für effizientes, energetisch optimiertes Wohnen im Bestand schaffen können. Ein guter Ort für regen Austausch mit vielen Menschen. Und Raum, um unsere Projekte zu entwickeln.

the balcony: Bezieht sich das Habitat denn nur auf das reflektierte Wohnen?

Nein, denn damit wollen wir für alle Lebensbereiche zeigen, wie man klimabewusst und dennoch komfortabel leben kann. Wir praktizieren dort Urban Gardening, bieten leckere vegane Ernährungsideen an und nutzen saubere Mobilität, um zu unserem Habitat zu kommen. Kluge Beispiele für ein nachhaltige Konsumverhalten und Produkte dürfen natürlich nicht fehlen.

the balcony: Welcher Gedanke steckt dahinter?

Markus Schüßler: Wir möchten ein Habitat schaffen, um eine Aufbruchstimmung zu entfachen – Energiefreiheit und Klimaneutralität als das nächste große Abenteuer feiern. So wie in den Siebzigern, als der Wunsch nach einem PC in jedem Zuhause für persönliche Freiheit stand und der Gratiszugang zu Wissen für Jedermann, das Ziel war. Heute ist es eben nicht der PC, sondern PV auf jedem Dach, und das ist nur der Anfang.

the balcony: Was glaubst du, wie stark ist klimabewusstes Wohnen bereits im Bewusstsein der Gesellschaft verankert?

Markus Schüßler: Wir sehen bei diesem Kernthema unserer »foundation« einen sehr hohen Beratungsbedarf bei vielen Menschen. Ganz besonders bei Immobilieneigentümern, Mietern und Investoren. Klimafreundliche Gebäude ohne die Nutzung von Öl und Gas sind auch im Bestand und im Objektbau möglich. Wir sollten für die nachfolgenden Generation alle Hebel in Bewegung setzen dies zu erreichen. Das heißt, deutlich mehr Klimaverantwortung übernehmen und investieren. Darüber möchten wir reden, gerne in unserem neuen Habitat!

the balcony: Was erhofft Ihr euch von diesem Projekt?

Markus Schüßler: Wir möchten ganz praktisch in unserem Habitat zeigen, wie ein klimafreundliches Zuhause machbar ist. Und unser nachhaltiges Bewusstsein schärfen. Unsere Erfahrungen und unsere jahrelang gewachsenen Verbindungen zur Industrie möchten wir nutzen um Brücken zu bauen und Wissen zu vermitteln.

Senden Sie uns eine Nachricht, wenn Sie uns bei der Suche einem neuen »habitat« unterstützen möchten. Danke dafür!

Mail: info@thebalcony.de

: balconies, digital

Balkone entwickeln sich zum Lebensmittelpunkt. Besonders in den Ballungsgebieten ist der Balkon ein Zimmer an der frischen Luft und ein sichtbarer Klimabotschafter für grüne Metropolen. Der Balkon ist auch ein idealer Treffpunkt und eine Plattform im Realen für gute Gespräche (siehe »the talk«). Hier genießen wir gelassene Auszeiten und das entspannte Miteinander. Auszeiten auch, um die enormen Chancen der technischen Möglichkeiten, die wir heute haben, klug zu bewerten und sie sinnvoll und reflektiert zu nutzen.

Mit »the balconies« transformieren wir diesen analogen »Balkonspirit« ins Digitale. Wir möchten Menschen, die Spannendes zum Thema Nachhaltigkeit zu sagen haben, eine persönliche digitale Plattform bieten. So entsteht das »the balcony building« aus kubischen Modulen, auf unserer Seite hier im Netz. Ganz aktuell sind wir noch in der Bauphase. Das Fundament ist gelegt, der Rohbau entsteht und die ersten »balconies« sind bezogen.

: balconies, real

Die Gärten kommen wieder in die Städte.
Mit dem Carlsplatz, vielen Galerien, gehobener Szenegastronomie, trendigen Geschäften und der Nähe zur Kö, ist die Düsseldorfer Carlstadt ein zentrales Viertel mit viel Charakter. »the balcony®« hat hier im Hinterhof der Markgalerie, die ein fester Bestandteil von Stadtführungen durch das Szeneviertel ist, schon viele gute und nachhaltige Gespräche auf einem der Balkone geführt. Ein wunderschöner Balkon, der von einer üppigen Glyzinie umrangt wird – er wird von Freunden der Foundation bewohnt und fungiert immer mal wieder als eine ganz reale Kommunikationsplattform unserer Non-Profit-Organisation.

Sympathie für »balcony«:

Freundschaften, Beziehungen und Cooperationen, die zusammenhalten und sich gegenseitig unterstützen, treiben eine nachhaltige Entwicklung voran. Nur gemeinsam können wir die nötigen Veränderungen beschleunigen. Danke für viele gute Gedanken und mehr.


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