Raum für ein neues Denken.
Modulare Architektur ist weit mehr als eine Bauweise – sie ist ein Prinzip des Denkens, das Ordnung, Flexibilität und Ästhetik vereint und so kreativen Raum schafft. Vom klar in Reihung gegliederten Standort unserer »the balcony foundation« über das visionäre »Habitat 67« in Montral bis hin zu modularen Raumstationen: Die Wiederholung des Gleichen schafft Vielfalt, das Serielle wird im besten Fall zur Quelle des Individuellen.
Wie die Künstler der Gruppe ZERO, die in den Sechzigern einen neuen Anfang, eine „Stunde Null“ suchten, die von der Vergangenheit unbelastet sein sollte, suchten auch Architekten wie Wolfgang Döring und Moshe Safdie neue Wege des Bauens. Ein Weg war der, modular zu denken und den industriellen Fortschritt auch in der Bauindustrie ein Fundament zu geben.
In Zukunft verbindet unser digitales und modulares »balcony-building« die realen Erfahrungen und Gedanken vieler Menschen und Marken indem es ihnen, ganz im Sinne unserer »balcony« Mission, eine Plattform und Raum gibt. United for Sustainability.
Bebauten Raum modular entwickeln.
Die modulare Bauweise, in den Sechziger erfunden, hat sich heute als ein zukunftsweisendes Konzept in der Architektur etabliert. Dabei werden Gebäude nicht vollständig vor Ort errichtet, sondern aus industriell vorgefertigten Einheiten – sogenannten Modulen – zusammengesetzt. Dieses Prinzip bietet zahlreiche Vorteile: Es reduziert Bauzeit und Kosten, erhöht die Qualität durch kontrollierte Fertigung und ermöglicht flexible, anpassungsfähige Strukturen.
Raum in Reihung als Konstruktionsprinzip.
Ein herausragendes frühes Beispiel, das uns besonders inspiriert, ist unser neuer Standort, der 1965 vom Architekten Wolfgang Döring in Meerbusch erbaut wurde. Er zeigt eindrucksvoll, wie sich eine Bauweise in Reihung mit hoher architektonischer Qualität verbinden lässt – und das bereits in einer Zeit, als industrielles Bauen und Modulbau noch Avantgarde waren. Die Architektur basiert auf der Addition gleicher Zellen, die zu einem klar gegliederten, funktionalen und zugleich ästhetischen Baukörper werden. Und in genau in einer dieser Raumzellen hat »the balcony foundation« ihren neuen Standort gefunden.
Diese strukturierte Wiederholung verleiht dem Gebäude eine rhythmische Ordnung und betont das Prinzip der Reihung als gestalterisches Element. Trotz der standardisierten Bauteile entstand ein individuelles Wohnhaus mit Atelier, das sich stimmig in seine Umgebung einfügt. Die Kommunikation des Gebäudes mit dem angrenzenden Garten wird erst auf den konzentrierten zweiten Blick spürbar. Bäume und Sträucher des Gartens sind über Jahrzehnte rund geschnitten und so gärtnerisch liebevoll gestaltet worden. Und es ist genau dieser Kontrast in der Formsprache, der unser »habitat« nicht nur zu einem Baudenkmal, sondern auch zu einem Gartenbaudenkmal macht.
Weltweit in ganz neuen Räumen denken.
Von Netzneugierde motiviert, den Namen »habitat« für unseren Standort definiert und von den ersten konzeptionellen Modulbauten der sechziger inspiriert, haben wir ein weiteres ikonisches Beispiel dieser Bauform bei unserer Recherche entdeckt, das unser Denken auf dem Weg zum »balcony building» beeinflusst hat: das »Habitat 67« in Montréal, entworfen von Moshe Safdie für die Expo 1967. Das Projekt besteht aus 354 identischen Betonmodulen, die zu 158 Wohnungen in verschiedensten Kombinationen gestapelt wurden. Safdies Ziel war es, die Vorteile des Einfamilienhauses mit urbaner Dichte zu verbinden. Für uns ist »Habitat 67« ein weiterer Meilenstein, der deutlich macht, wie kreativ und visionär Modulbau sein kann.
Wolfgang Döring, der Architekt unseres »habitat« in Meerbusch und Moshe Safdie müssen in der Formsprache über Kontinente hinweg und ohne ein Netz aus digitalen Kommunikationswegen die gleichen Gedanken gehabt haben, die zu einer ähnlichen Asketik führten.
Besonders spannend finden wir die formale Verwandtschaft zwischen unserem »habitat« und dem Habitat 67: Klare, kubische Strukturen, die Reihung und Stapelung identischer Module sowie eine starke plastische Wirkung prägen beide Projekte.
Von fernen Räumen träumen.
Die Gedanken zum Modulbau enden in den Sechzigern nicht auf der Erde. Raumfahrtagenturen wie die NASA oder ESA entwickeln bis heute modulare Konzepte für ferne Welten. Die Idee, mit modularen, vorgefertigten Einheiten lebensfähige Strukturen im All zu errichten, greift genau die Prinzipien auf, die uns auf der Erde überzeugen: Effizienz, Anpassungsfähigkeit und Flexibilität. Der erste bemannte Mondflug 1969, als Neil Armstrong und Buzz Aldrin den Mond betraten, war ein Wendepunkt und hat Forscher, Erfinder, Architekten und Künstler in den Bann gezogen, inspiriert und beflügelt. Seither rückt das Bauen jenseits unseres Planeten immer näher an die Realität heran. Unser »habitat« in Meerbusch Langst-Kierst muss damals für viele wie ein fremdes, im besten Fall hoch innovatives Gebäude gewirkt haben – der Fortschritt ist 1967 in Langst gelandet.
Architektur im fließendem Prozess.
Die Stunde Null der Gruppe »ZERO« wurde vom Spirit ihrer Zeit getrieben und auch von den Kreativen der Architekturszene gesehen. Die Bewegung, die von Düsseldorf aus in die Welt startete, agierte auch gesellschaftsgestaltend. Und ist heute in vielen bedeutenden Museumsausstellungen zu finden. »ZERO« war fließend und ist fließend. »ZERO« definiert sich über Ideen, Aktionen und Ausstellungen – zwischen 1958 und 1967.
Der ZERO-Spirit dieser Zeit war auch impulsgebend für die Architektur. Die wiederum reagierte mit Konzepten die »Disneyland- und Modelbahn-Architektur in Frage stellten und den Vorgang der Herstellung als einen fließenden Prozess wichtiger bewertet als das Ergebnis.
Ein Haus oder Gebäude muss nicht originell sein, so Wolfgang Döring. Es muss sich weiter entwickeln und ein ständiger Impulsgeber für Veränderung sein. Genau diese Überzeugung hat uns darin bestärkt, dass es unserer Aufgabe ist, dass »habitat« energetisch weiterzuentwickeln und alle technischen Möglichkeiten zu nutzen, um maximale Energieautarkie und CO2-Freiheit bei der Wärmeerzeugung, der Warmwasser-Bereitung und bei der Mobilität zu erreichen. Im Sommer 2025 haben wir als »foundation« unseren Teil dazu beigetragen diese Aufgabe zu gemeistert.
»the balcony® building« ist eine digitale Plattform für Macher und Marken, denen eine nachhaltige Überzeugung wichtig ist.
Der Gedanke der stetigen modularen Weiterentwicklung und die gemeinsame Formsprache unseres »habitat« und des »Habitat 67« in Montreal hat uns auch dazu inspiriert, ein eigenes digitales Gebäude zu entwerfen. Hier im Netz präsentieren wir dieses virtuelle Architekturkonzept mit ersten Idee, als kreative Hommage an die modulare Bauweise und als Zukunftsvision einer Plattform im digitalen Raum.
Mit unserem »balcony building« transformieren wir den analogen »Balkon-Spirit« ins Digitale. Wir möchten Unternehmen, Künstlern und Freischaffenden, die etwas Spannendes zum Thema Nachhaltigkeit und Klimaschutz zu sagen haben, eine digitale Plattform bieten. So entsteht das »the balcony building« aus Modulen für Kreativität. Ganz aktuell sind wir noch in der Bauphase, aber das Fundament ist gelegt, der Rohbau entsteht und die ersten »Räume« sind bezogen.
Wir geben Ihnen Raum!
+ Ziehen Sie mit Ihrem Unternehmen in das »balcony building«.
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+ Platzieren Sie Ihre Ideen und Lösungen für ein nachhaltiges Bauen in unserem digitalen »habitat« und nutzen Sie den kreativen Raum auf einer eigenen Unterseite.
+ Treffen Sie Gleichgesinnte und knüpfen Sie neue Kontakte, um nachhaltig zu verändern.
Die Kommunikationsagentur MEHR+ unterstützt uns bei dem Aufbau der Community und organisiert den Empfang des »balcony building«. > Hier erfahren Sie MEHR.



